Dankgottesdienst am Pfingstsonntag

Wenn wir uns am Pfingstsonntag um 11:00 Uhr zu einem Abendmahlsgottesdienst in unserer Kirche versammeln, wollen wir mit großer Dankbarkeit auf die Arbeit zurückblicken, die in den vergangenen Jahrzehnten in unserer Gemeinde geleistet wurde. Unmittelbarer Anlass dazu ist die direkt am Pfingstmontag anschließende Vereinigung mit unseren Nachbargemeinden.

Viele Menschen haben über lange Jahre hin das Gesicht unserer Gemeinde geprägt. Zu ihnen zählen wir insbesondere die Mitglieder des Presbyteriums, die teilweise über Jahrzehnte hin hier vor Ort Verantwortung trugen. Aus einer kleinen Diasporagemeinde erwuchs schon im Verlauf des 2. Weltkrieges, vor allem aber durch die danach eintreffenden Flüchtlinge
und Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten eine Gemeinde, in der zeitweise zwei Pfarrer, ein hauptamtlicher Kirchenmusiker, ein Vollzeit-Küster und sogar eine eigene Gemeindeschwester tätig waren. Seit 1972 gehört zu uns auch der Evangelische Kindergarten an der Ostpreußenstraße.

Unsere schöne Kirche, das Pfarrhaus, das Jugendheim an der Hospitalstraße (heute Haus der Malteser) und seit 1999 das Martin-Luther-Gemeindezentrum sind bis heute Treffpunkte einer Gemeinde, die das Erbe der Reformation bewahrt, ihre Verkündigungsaufgabe und ihre diakonischen Aufgaben ernst nimmt und dem allen zeitgemäß nachgeht. Uns liegt der Kontakt zu Kaliningrad/Königsberg, heute Russland, und zu unseren Freunden in Ilemera/Tansania am Herzen.

Allen, die bis heute in unserer Gemeinde Verantwortung trugen, möchten wir im Gottesdienst am Pfingstsonntag von Herzen Danke sagen.